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Programmänderung zur Magdeburger Kulturnacht: Liedermacherprogramm mit Florian Aderhold

liedermacherabend_florian-aderhold_web„Bedeutungslosigkeiten“ statt „Prisma-Zentrale“!
Aufgrund der plötzlichen Erkrankung eines „KlangAstronomen“ haben leider auch die anderen Mitglieder des Kunstprojektes ihre Teilnahme an der Magdeburger Kulturnacht am 13. September 2014 zurückgezogen. Wir wünschen gute Besserung … und freuen uns, dass wir kurzfristig den Magdeburger Musiker Florian Aderhold begeistern konnten, bei der Magdeburger Kulturnacht am Samstag Auszüge aus seinem aktuellen Programm „Bedeutungslosigkeiten“ zu präsentieren – mit Liedern, Gedichten und Geschichten mit erstaunlichen Erkenntnissen über das, was den meisten bedeutungslos erscheint. Seine etwas andere Perspektive auf den Alltag und sein schiefsinniger Humor enthüllen die kleinen und großen Dinge des Lebens. Bekannt als frech-feuriger Spielmann und Sänger bei den Mittelalterbands Sagax Furor und Die Liederknechte, wird Aderhold sich von einer überraschenden musikalischen Seite zeigen. Als Liedermacher, solo und keinesfalls bedeutungslos.


Die Gewächshäuser öffnen nach der offiziellen Eröffnung der Kulturnacht an der Sternbrücke gegen 17:30 Uhr. Florian Aderhold ist um 18.00, 19:00, 20:00, 21:00, 22:00 Uhr jeweils für ca. 30 Minuten zu erleben.

Magdeburger Kulturnacht am 13. September auch in den Gewächshäusern

kulturnacht_plakatDie Gruson-Gewächshäuser öffnen zur Magdeburger Kulturnacht am 13. September mit dem Programm „Prisma-Zentrale“ der KlangAstronomen. Nuno Fabienne, Heiko Dau und Elitza sind Mitglieder des Magdeburger Projekts zur Wortverbreitung. Sie präsentieren an diesem besonderen Abend Texte mit exotischer und musikalischer Untermalung und damit Auszüge aus ihrem aktuellen Programm. Die KlangAstronomen wollen dem Dada und dem Surrealismus wieder einen Raum zu geben. Ein ungewöhnliches Musik- und Worterlebnis an einem besonderen Ort in Magdeburg.

Fliegen lernen! – lautet das Motto der Magdeburger Kulturnacht am 13. September 2014. Ob auf öffentlichen Plätzen, in der Straßenbahn, im Foyer des Theaters, zwischen historischen Automobilen, hoch oben im imposanten Wasserturm oder in den Museen der Stadt, Kultur findet an diesem Abend seine ganz eigenen, attraktiven Plätze. Die ganze Stadt wird zum ersten Mal zur Kulturbühne! Das Forum Gestaltung, der Moritzhof und die Feuerwache Sudenburg bilden ab ca. 23.00 Uhr die Landebahnen für das Ende der Nacht. Späte Besucherinnen und Besucher können zu Bigband-Sounds, Singer-Songwriter-Konzerten und Partymusik die Nacht ausklingen lassen.
Das Gesamtprogramm der Kulturnacht ist unter www.kulturnacht-magdeburg.de zu finden.

 

Die Programmpunkte der KlangAstronomen in den Gewächshäusern beginnen ab 18.00, 19.00, 20.00, 21.00 und 22.00 Uhr jeweils für ca. 25 Minuten. Dazwischen laden die Gewächshäuser zum nächtlichen Spaziergang unter Palmen ein.

Tropenhäuser werden neugestaltet

GTH 140714Im Großen Tropenhaus und in einem Teilbereich des Palmenhauses haben die Vorbereitungen für eine grundlegende Neugestaltung begonnen, zwei Teilbereiche im Kleinen Tropenhaus werden folgen. Bis auf wenige Einzelexemplare wurden alle Pflanzen entfernt. Bis zum Spätsommer dieses Jahres wird die alte Erde bis in 60 cm Tiefe ausgehoben und durch ein neues Spezialsubstrat für Gewächshäuser ersetzt. Im Palmenhaus wird in diesem Zuge ein kleiner Wasserlauf mit Teich installiert. Anschließend werden die Bereiche neu bepflanzt.
Im vergangenen Jahr wurden auf diese Weise schon  das gesamte Mittelmeer- und Kanarenhaus, der Mittelteil des Kleinen Tropenhauses und zwei kleinere Teilbereiche des Großen Tropenhauses erneuert. Die Pflanzen reagieren auf das neue Substrat mit kräftigem und üppigem Wachstum. Das alte Substrat hatte sich über die Jahre immer weiter verdichtet, was sich ungünstig auf das Wurzelwachstum ausgewirkt hat. Spätestens im Spätherbst soll die Neugestaltung der genannten Bereiche abgeschlossen sein.

Besucherrekorde zur Titanenwurzblüte

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Die Titanenwurz ist verblüht. Nachdem das Hochblatt bereits am 8. Juli begann, sich wieder zu schließen, war die Pracht am 11. Juli endgültig vorüber, als der Kolben durch den Welkprozess umgeknickt ist. Erst im Lauf der kommenden Wochen wird sich zeigen, ob die künstliche Bestäubung erfolgreich war und sich Früchte mit Samen entwickeln, oder ob die oberirdischen Teile ganz und gar verwelken.
Mehr als 2700 Besucher haben an den beiden Tagen während der Blütezeit die Gewächshäuser besucht.

Die Titanenwurz blüht! Sonderöffnungszeiten bis 21 Uhr

Titan140707Erstmalig in Magdeburg blüht die Titanenwurz. Am Montagvormittag (7. Juli) hat das faltenrockähnliche Hochblatt den Blütenstandskolben noch fest umschlossen, am Nachmittag hat er sich bereits auf etwa 70 cm Durchmesser entfaltet. Die Pflanze, die in den tropischen Regenwäldern der indonesischen Insel Sumatra heimisch ist, gilt als die größte Blume des Pflanzenreichs.

Die Entwicklung der Pflanze kann man per Webcam live verfolgen. Den Geruch der Blume kann man aber natürlich nur bei einem Besuch in den Gewächshäusern wahrnehmen.

Die Gruson-Gewächshäuser haben am Dienstag (8. Juli) und Mittwoch (9. Juli) verlängerte Öffnungszeiten von 9.00 bis 21.00 Uhr, um möglichst vielen Interessierten dieses seltene Naturschauspiel präsentieren zu können und den erwarteten Besucherandrang zu bewältigen. Nach spätestens drei Tagen, also am Donnerstag (10. Juli), wird die über 1,50 Meter hohe Blume verwelken und in sich zusammenfallen.

Titanenwurz kommt zur Blüte

Titanenwurz Knospe 26. Juni 2014In den Gruson-Gewächshäusern steht eines der großartigsten Naturschauspiele des Pflanzenreichs bevor. Eine Titanenwurz (Amorphophallus titanum), die in den tropischen Regenwäldern der indonesischen Insel Sumatra heimisch ist, zeigt eine Knospe. In wenigen Tagen wird sich voraussichtlich der Blütenstand öffnen und das Große Tropenhaus mit einem intensiven Aasgeruch erfüllen.

Das Aronstabgewächs hält in zweifacher Hinsicht den Weltrekord: Zum einen gehört die mit 153 kg schwerste jemals gemessene Knolle einer Titanenwurz. Zum anderen hat sie die größten Blumen des Pflanzenreichs: ein Blütenstand kann bis zu 3 Meter Höhe und etwa einen Meter Durchmesser erreichen (Eine Blume im botanischen Sinne ist eine blütenbiologische Funktionseinheit, die eine Blüte, ein Teil einer Blüte oder wie in diesem Fall ein Blütenstand aus vielen Einzelblüten sein kann). Der Blütenstand sieht wie ein umgestülpter rotbrauner Faltenrock aus, aus deren Mitte sich ein bis zu 3 Meter großer gelbgrüner Kolben erhebt. Am Grunde des Kolbens befinden sich zahlreiche unscheinbare weibliche und männliche Einzelblüten.

Eine 4,4 kg schwere Titanenwurzknolle kam im Februar 2012 als Geschenk des Botanischen Gartens Bonn nach Magdeburg. Diese Knolle brachte ein einzelnes riesiges Blatt hervor, das nach etwa einem Jahr verwelkt ist. Die während dieser Zeit neugebildete Knolle brachte bereits 14,8 kg auf die Waage. Nach einer mehrere Monate dauernden Ruhephase treibt sie nun erneut aus. Anfänglich ist schwer zu erkennen, ob sich daraus wieder ein Blatt oder ein Blütenstand entwickelt, seit einigen Wochen zeigt sich aber immer deutlicher, dass eine Blüte zu erwarten ist. Die Entwicklung der Titanenwurz ist über die Webcam mitzuverfolgen.

Fortschritt der Entwicklung:
2. September 2013 – Knolle (14,8 kg) getopft
2. Mai 2014 – Knospe durchbricht die Erdoberfläche
21. Mai 2014 – Knospe ca. 5 cm
20. Juni 2014 – Knospe ca. 50 cm
26. Juni 2014 – Knospe 93 cm (Foto)
27. Juni 2014 – der Kolben wird zwischen den Knospenblättern sichtbar
28. Juni 2014 – Höhe 98 cm
30. Juni 2014 – Höhe 113,5 cm
2. Juli 2014 – Höhe 127 cm
4. Juli 2014 – Höhe 137,5 cm
6. Juli 2014 – Höhe 148 cm

Sommertheater 2014 mit furiosem Goethe-Schiller-Duell

theaterfurioso-goethe_webGoethe trifft Schiller: Ein Wochenende. Zwei große Dichter. Drei turbulente Stücke. Vom 4. bis 6. Juli 2014 verwandelt sich das grüne Farnhaus in den Gruson-Gewächshäusern wieder in eine Theaterbühne und lädt zum amüsant-rasanten Sommertheatervergnügen ein. Das Theater Furioso – mit Wolfgang Gundacker und Moritz Röhl – zeigt in der Regie von Reinhold Koch eine Vielzahl an berühmten Werken aus der Feder der großen deutschen Dichter Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller.

In diesem Jahr haben die Berliner Komödianten wieder einmal die Geister der deutschen Klassik beschworen und werden diese erneut nicht mehr los. Nach ihrer grandiosen Aufführung im vergangenen Jahr von „Shakespeare: Wie es mir gefällt“ in den Gewächshäusern werden beim Sommertheater 2014 die Protagonisten aus Goethes dramatischem Werk auf die Bühne gerufen (Fr., 4.7., „Goethe – Die Show“) und elfeinhalb Dramen Schillers (Sa., 5.7., „Schillers gesammelte Werke in 90 Minuten“) vorgetragen. Zur Sonntagsaufführung kommt es sogar zum Duell der großen Dichter (So., 6.7., „Das Goethe-Schiller-Balladen-Duell“). Ein herrliches Sommertheatervergnügen in den Gruson-Gewächshäusern in Magdeburg.

Ekmagadi – Kultur im Klosterbergegarten am 14. Juni

dikanda_pressefoto-webFabelwesen, Schwarzlicht- und Feuershow … Kunst und filmische Extravaganzen in den Gruson-Gewächshäusern … theatrale Momentaufnahmen und literarische Reisen … Rundgänge und Harfenklänge … dazu Konzerte mit der KonBigBand, PussyConCarne, Sagax Furor, Voices Only und Dikanda (Foto) … Volksbad Buckau, Feuerwache Sudenburg, Moritzhof, Literaturhaus Magdeburg, Forum Gestaltung, Gruson-Gewächshäuser e.V., Spielwagen e.V., die Falken u.v.a. laden am Samstag, den 14. Juni 2014, ab 17.00 Uhr zum gemeinsamen Kulturfest in den Buckauer Klosterbergegarten …

Ekmagadi – der Kultursommer ist eröffnet!
Lange Zeit vor der ersten urkundlichen Erwähnung Magdeburgs waren die Wälder und Wiesen an den Elbufern die Heimat von geheimnisvollen Geschöpfen, Baumelfen bewohnt, deren germanischer Name Ekmagadi seit 2008 namensgebend für unser Kulturfest in der wunderbaren von Peter Joseph Lenné entworfenen Parkanlage an den Hängen des einstigen Klosters Berge ist.

Seit nunmehr sieben Jahren zieht der Opener des Magdeburger Kultursommers Künstler und Künstlerinnen nach Buckau. Dem Magdeburger Publikum bietet Ekmagadi alljährlich einen erquickenden Kulturcocktail unterschiedlichster Geschmacksrichtungen.

Das gesamte Programm und alle Informationen hier und auch auf www.ekmagadi.de!

 

NATÜRLICH KUNST – Eine Kunstausstellung in den Gruson-Gewächshäusern

Ideenskizze1_webVom 11. Mai bis zum 15. Juni lädt ein außergewöhnliches Ausstellungsprojekt Magdeburger und Hamburger Künstler in die Gruson-Gewächshäuser ein. Besucher werden Kunst an einem ungewöhnlichen Ort entdecken und sich somit mit den Kunstwerken und ihrem Ausstellungsort ganz neu auseinandersetzen können.
Die Kunstwerke greifen die Vergänglichkeit der Natur auf. Gleichzeitig fasziniert die grüne Kulisse der mehr als 118 Jahre alten Gewächshäuser und zeigt die sich verändernden Meisterwerke der Natur neben den Kunstwerken.

Aus der Begeisterung für die Gruson-Gewächshäuser entwickelte die Hamburger Künstlerin Philippa Jasper gemeinsam mit dem Magdeburger Künstler Volker Kiehn und dem Förderverein der Gruson-Gewächshäuser die Idee einer gemeinsamen Ausstellung von Hamburger und Magdeburger Künstlern – Maler, Druckgrafiker, Bildhauer – in den Gewächshäusern. Außerdem werden Dorothea Hertel und Reinhard Rex aus Magdeburg sowie Claudia Hinsch, Kathrin Dohndorf und Marco Rien von der Hamburger Künstlergemeinschaft 2025 e.V.  ihre Werke während der Ausstellung zeigen.

Die Kunstausstellung wird ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Stadtsparkasse Magdeburg, der Stiftung Kunst und Kultur der Stadtsparkasse Magdeburg, der HünstlerOrganisation Magdeburg (dieHO) und des Gruson Kultur & Gewächshäuser e.V..

Die Vernissage zur Kunstausstellung findet am Samstag, den 10. Mai 2014, um 18.00 Uhr statt. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.

Die Ausstellung ist zu den regulären Öffnungszeiten und Eintrittspreisen der Gruson-Gewächshäuser zugänglich.

Innenhof-Saison ist eröffnet

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Rechtzeitig zu den Osterfeiertagen wurde heute der Innenhof wieder für Besucher geöffnet. Nach und nach werden in den nächsten Tagen auch die Kübelpflanzen aus ihrem Winterquartier in den Hof gebracht.
Der Innenhof ist seit 2012 jeweils im Sommerhalbjahr geöffnet. Er bietet Platz für Oleander, Palmen, Zitrusbäume, Myrten und andere Kübelpflanzen, aber auch für winterharte Exoten: eine Chinesische Hanfpalme, Bambusstauden und frostresistente Kakteen haben die vergangenen zwei Winter schon überstanden. Ein kleiner Teich ist das Sommerquartier für Sumpfschildkröten. In einem Winkel befindet sich „Telemanns Garten“: der berühmte in Magdeburg geborene Barockkomponist war auch ein leidenschaftlicher Pflanzenliebhaber. Einige von seinen Lieblingen werden hier gezeigt.