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Königin der Nacht hat ihr eigenes Haus

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Die Gruson-Gewächshäuser haben jetzt ein Königin-der-Nacht-Haus. Das kleine Gewächshaus zwischen Mittelmeerhaus, Botanikschule und Großem Tropenhaus war bisher namenlos und mit wechselnder Bepflanzung begrünt. In den vergangenen Wochen wurde der Pflanzenbestand komplett erneuert. Ein großes Holzspalier dient der Königin der Nacht und anderen Kletterkakteen als Rankhilfe. Außerdem befinden sich andere tropische Kletterpflanzen und Epiphyten in diesem Haus, darunter verschiedene Wachsblumenarten.
Bis 2010 befand sich eine große Königin der Nacht im Kakteenhaus. Bei der Sanierung des Palmenhauses vor vier Jahren musste sie sehr stark zurückgeschnitten werden, weil die Wand, an der sie wuchs, erneuert wurde. Bis sie an ihrem neuen Standort wieder ihre alte Größe erreicht und blüht, werden wohl noch ein oder mehrere Jahre vergehen. Wenn es soweit ist, sind Nachtöffnungszeiten geplant, damit Pflanzenliebhaber dieses großartige Naturschauspiel erleben können.

Ansichtskartenverkauf gestartet

Postkarten

Ab sofort können an der Kasse Ansichtspostkarten der Gruson-Gewächshäuser erworben werden. Acht verschiedene Motive stehen zur Auswahl. Die Postkarten wurden von einer Magdeburger Werbeagentur professionell gestaltet.

Eine einzelne Postkarte kostet 60 Cent, ein Postkarten-Set mit allen acht Motiven in einer Umschlagmappe kostet 4,40 Euro.

„Kaja“ und „Manja“ wohnen in Magdeburgs grünem Dschungel

gruson_kaimantaufeKaja und Manja heißen ab sofort die beiden Kaimanweibchen in den Gruson-Gewächshäusern. Auf diese Namen wurden am heutigen Montag, den 3. März die zwei Brauen-Glattstirnkaimane getauft, die seit November in den Magdeburger Traditionshäusern ein neues Zuhause gefunden haben.

Bürgermeister Dr. Rüdiger Koch, Gewächshäuser-Leiter Dr. Ludwig Martins sowie Oliver Schilling und Melanie Ockert vom Gewächshäuser-Förderverein freuten sich nicht nur über die neuen Namen für die Tiere, sondern konnten auch die Namensgeber begrüßen.

Den Namen „Kaja“ haben die zwölf Schülerinnen und Schüler der 6. Klasse der Evangelischen Sekundarschule Magdeburg gemeinsam mit Lehrerin Anja Sattler ausgesucht und bei einem Besuch der Gewächshäuser auf die Vorschlagszettel geschrieben. Für den Namen „Manja“ hatte sich die Magdeburgerin Martina Pilz entschieden. Beide Vorschläge sind von einer kleinen Jury der Gewächshäuser und des Fördervereins ausgesucht wurden. Alle Namensgeber waren bei der Taufe am 3. März anwesend und konnten sich über eine kleine Überraschung freuen.

„Wir waren von den zahlreichen und vor allem auch kreativen Namensvorschläge sehr begeistert. Fast 200 Namenszettel sind für diese Aktion in den Gewächshäusern gesammelt worden“, sagt Melanie Ockert vom Gewächshäuser-Förderverein. Seit November waren alle Gäste der Gruson-Gewächshäuser aufgerufen, Namen für die beiden Kaimanweibchen vorzuschlagen. Neben Einzelpersonen beteiligten sich auch Schulklassen, Hortgruppen und Familien am Aufruf. Die jüngste Einsenderin war 2, der älteste 68 Jahre alt. Die häufigsten Einsendungen kamen aus Magdeburg und Umgebung, aber auch aus Düsseldorf, Filderstadt, Hannover, Weilheim, Oschatz, Potsdam, Leipzig, Halle (Saale) oder Aurich.

Die breite Resonanz freut auch den Bürgermeister. „Der große Zuspruch zu dieser Aktion ist vor allem ein Verdienst der engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie des Fördervereins. Besonders erfreulich ist zudem, dass wir viele Gäste aus allen Teilen Deutschlands in den historischen Schauhäusern am Klosterbergegarten begrüßen konnten. Dies zeigt einmal mehr die touristische Anziehungskraft unserer Stadt“, so Dr. Rüdiger Koch.

Vor allem die neuen tierischen Bewohner haben die Besucher in den Wintermonaten in die Gewächshäuser gelockt. Die Kaimane haben sich im Großen Tropenhaus der Gruson-Gewächshäuser gut eingelebt. Leiter Dr. Ludwig Martins bestätigt: „Beide Tiere fühlen sich wohl und haben sich gut angefreundet mit ihren Mitbewohnern, den Sumpfschildkröten. Bis 2007 wurden in den Gewächshäusern traditionell Krokodile bzw. Kaimane gehalten, und viele Besucher haben immer wieder danach gefragt. Bei der letzten Sanierung des Großen Tropenhauses 2001 und 2002 wurde das Kaimanbecken extra für die Bedürfnisse dieser Tiere gebaut.“

Tierpfleger Matthias Schielke hatte im vergangenen Jahr zusammen mit den Gärtnern und Praktikanten das Gehege neu gestaltet und eingerichtet. Die Kaimane waren ein Geschenk vom Zoofachgeschäft „terra et aqua“ an die Landeshauptstadt Magdeburg. Die Tiere sind jetzt etwa einen Meter groß und noch nicht ganz ausgewachsen. Weibchen können etwa 1,20 Meter lang werden. Damit ist die in Südamerika heimische Art die kleinste Krokodilart der Welt.

Neben den Kaimanen gehören auch die vier leuchtend gelb-schwarz und blau gefärbte Färberfrösche zu den neuen tierischen Bewohnern und Besuchermagneten der Gewächshäuser. Darüber hinaus werden aktuell einige botanische Bereiche neu gestaltet, unter anderem das Mittelmeerhaus. Außerdem erhält das Große Tropenhaus eine neue Schattierungsanlage auf dem Dach, um das Haus bei starker Sonneneinstrahlung vor Überhitzung und die Pflanzen vor Verbrennungen zu schützen.

Ein Besuch in den Gewächshäusern lohnt zu jeder Jahreszeit. Die nächste botanische Sonntagsführung findet am 9. März ab 15.00 Uhr zum Thema „Palmen – Inbegriff der Tropen“ mit Dr. Ludwig Martins statt.

 

Foto: Melanie Ockert

Neue Schattierungsanlage

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Das Große Tropenhaus erhält eine neue Schattierungsanlage. Eine Spezialfirma installiert momentan die Rollen aus Aluminium-Lamellen auf dem Dach. Bei starker Sonneneinstrahlung werden die „Jalousien“ automatisch heruntergefahren, um das Haus vor Überhitzung und die Pflanzen vor Verbrennungen zu schützen. Die alte Anlage aus Markisenstoff war stark verschlissen und konnte nur aufwändig per Hand bedient werden. Das Tropenhaus war im Sommerhalbjahr bei bewölktem Himmel dadurch sehr dunkel. Durch die neue vollautomatische Anlage werden die Bedingungen für die Pflanzen erheblich verbessert, außerdem wird das Haus durch die neuen Lichtverhältnisse einen freundlicheren Eindruck machen.

Theatervergnügen „Shakespeare: Wie es mir gefällt!“ und Neujahrsmatinee zum Start in das Veranstaltungsjahr 2014

furioso_wieesmirgefaellt_webMit zwei wundervollen Veranstaltungen beginnt das Veranstaltungsjahr 2014 in den Gruson-Gewächshäusern. Am Freitag, den 10. und Samstag, den 11. Januar 2014 (jeweils ab 19.30 Uhr) zeigt das Theater Furioso das Stück „Shakespeare: Wie es mir gefällt!“. Nach dem großen Erfolg des Sommertheaters 2013 und den ausverkauften letzten Vorstellungen im Juli 2013 lädt der Förderverein der Gewächshäuser zu zwei zusätzlichen Theateraufführungen im Januar 2014 ein. In der grünen Kulisse der Gruson-Gewächshäuser reisen die Zuschauer durch die literarische Welt Shakespeares und begegnen zahlreichen bekannten Figuren seiner bekanntesten Stücke – anwesend sind Hamlet, Romeo und seine Julia, Othello, Desdemona und viele andere Charaktere. Gespielt wird das Stück von den Moritz Röhl und Wolfgang Gundacker in einer Produktion des Theater Furioso und in der Regie von Reinhold Koch. Karten im VVK: 14,- Euro (zzgl. VVK-Gebühr).

neujahrsmatinee_nataliya-tome_webAm Sonntag, den 12. Januar 2014, ab 11.00 Uhr findet die bereits zur Tradition gewordene Neujahrsmatinee im Farnhaus statt. Unter dem Titel „Einmal um die Welt“  stellt die Magdeburger Sängerin Nataliya Tome in ihrem Programm eine Auswahl an wunderschönen Chansons, Musicals und Operettenliedern aus allen Teilen der Welt vor, u.a. „Die Juliska, die Juliska aus Buda-Budapest“ aus der Operette „Maske in Blau“. Begleitet wird der Gesang von Nataliya Tome am Piano von Sina Sinitsyna. Karten im VVK: 9,- Euro (zzgl. VVK-Gebühr).

Karten für das Theatervergnügen und die Neujahrsmatinee im Farnhaus gibt es in der Tourist-Information Magdeburg, im Volksstimme-Servicecenter, im Kartenhaus im Allee-Center, an der Abend- bzw. Tageskasse zur Veranstaltung sowie direkt hier online.

Weihnachtslesung am 26. Dezember mit den Abenteuern von „Michael und Mikal“

gewaechshaesuer_winter_webAm zweiten Weihnachtsfeiertag, den 26. Dezember lädt die Schriftstellerin Monika Helmecke ab 15.00 Uhr zu einer höchst liebevollen Phantasiereise in die Gruson-Gewächshäuser ein. Die Autorin wird aus ihrem Buch „Michael und Mikal – deutsch-norwegische Abenteuer“ lesen. Das Märchen spielt in Norwegen und handelt von Mikal, vom Geist des Nordlichtes, von einem sprechenden Bär, einem Adler und einem gefährlichen Troll. Die Hauptfiguren erleben ein großes Abenteuer, das die Autorin und begeisterte Norwegenreisende den Besuchern vorstellen wird. Eine märchenhafte Lesung für Kinder ab 5 Jahre und für ihre Eltern.

Die Lesung kostet 4,00 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Kinder. Im Preis ist der Eintritt in die Gewächshäuser bereits inbegriffen, so dass die Gäste auch noch einen kleinen Streifzug durch die grünen Häuser unternehmen können. Unter anderem gibt es auch einige tierische Höhepunkte zu entdecken: Seit kurzem wohnen zwei neue Kaimane im Großen Tropenhaus sowie vier Pfeilgiftfrösche im Aquarienbereich.


Die Weihnachtslesung ist eine Veranstaltung des Gruson Kultur & Gewächshäuser e.V. Magdeburg in Zusammenarbeit mit dem V-Verband Deutscher Schriftsteller in ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, Berlin

Froschzuwachs im Terrarium

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Die leuchtend gelb-orange-farbigen Schrecklichen Pfeilgiftfrösche im Dendrobatenterrarium haben Gesellschaft bekommen. Vier Jungtiere des Färberfroschs (Dendrobates tinctorius) mit gelb-schwarzem Rumpf und dunkelblauen Beinen wurden bei einem Froschzüchter in Schönefeld bei Berlin gekauft und haben in den Gruson-Gewächshäusern ein neues Zuhause gefunden. Die Art kommt natürlicherweise in den tropischen Regenwäldern

im nördlichen Südamerika vor. Die Tiere sind in der neuen Umgebung noch etwas scheu, dank ihrer auffälligen Färbung sind aber dennoch wenigstens einer oder zwei von ihnen für die Besucher gut sichtbar.

Die Gruson-Gewächshäuser haben neue Bewohner

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Seit dem 12. November gibt es für Besucher der Gruson-Gewächshäuser eine Attraktion mehr:

zwei Brauen-Glattstirnkaimane (Paleosuchus palpebrosus) sind dort wieder zu sehen. Traditionell wurden bis 2007 in den Gewächshäusern Krokodile bzw. Kaimane gehalten. Bei der letzten Sanierung des Großen Tropenhauses 2001/2002 wurde das Kaimanbecken extra für die Bedürfnisse dieser Tiere gebaut. Seit über 6 Jahren leben hier jedoch nur noch Sumpfschildkröten. Bei vielen Besuchern, in deren Erinnerung die Krokodile einen festen Platz in den Gewächshäusern haben, führte dieser Zustand zu einer großen Enttäuschung. In den vergangenen Wochen hat der Tierpfleger Matthias Schielke zusammen mit den Gärtnern und Praktikanten das Gehege neu gestaltet und eingerichtet.

Die Tiere sind jetzt knapp einen Meter groß und sind damit noch nicht ganz ausgewachsen; Weibchen können etwa 1,20 Meter lang werden, Männchen noch etwas größer. Damit ist die in Südamerika heimische Art die kleinste Krokodilart der Welt.

Die Kaimane haben noch keine Namen. Deshalb sind alle Besucher der Gewächshäuser aufgerufen, ihre Namensvorschläge für die Tiere bis zum 6. Januar 2014 an der Kasse der Gewächshäuser abzugeben. Aus diesen Vorschlägen werden die Namen für die Tiere ausgewählt.

Die Kaimane sind ein Geschenk vom Zoofachgeschäft „terra et aqua“ an die Landeshauptstadt Magdeburg.

Musik im grünen Farnhaus – Matinee und Liedermacherkonzert am 27. Oktober

liedermacherabend_florian-aderhold_webMit zwei außergewöhnlichen Konzerten klingt das Veranstaltungsprogramm im Oktober in den Gruson-Gewächshäusern aus. Am Sonntag, den 27. Oktober finden am Vormittag die Farnhausmatinee sowie am Abend ein ganz besonderes Liedermacherkonzert, das der Magdeburger Musiker Florian Aderhold erstmals seinem Publikum vorstellt, im grünen Farnhaus statt.

Zur traditionsreichen Farnhausmatinee in den Gruson-Gewächshäusern laden ab 11.00 Uhr die Streicher des Akademischen Orchesters der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ein. Valentin Baumann und Sabine Mattern an den Violinen, Hannes Nadler an der Viola sowie Jakob Musil am Cello bilden das Streicherquartett, das an diesem Oktobertag mit klassischen Werken von u.a. von Händel, Sibelius und Respighi das Publikum im schönen grünen Farnhaus unterhalten wird.

Am Sonntagabend ab 19.00 Uhr präsentiert der Magdeburger Musiker Florian Aderhold (Bild) erstmals sein Liedermacherprogramm „Bedeutungslosigkeiten“ – Lieder, Gedichte und Geschichten mit erstaunlichen Erkenntnissen über das, was den meisten bedeutungslos erscheint. Die etwas andere Perspektive auf den Alltag und schiefsinniger Humor enthüllen die kleinen und großen Dinge des Lebens.

Karten für diese Veranstaltungen sind im Vorverkauf erhältlich in der Tourist-Information Magdeburg, im Volksstimme-Servicecenter, im Kartenhaus im Allee-Center sowie online unter www.gruson-ev.de.

Zweite Poetiknacht und Sonntagsführung zu Erfindungen der Natur

lotosEine Poetiknacht mit „Wortfeuer & Zauberklängen“ und eine Sonntagsführung voller überraschender Einblicke in die Pflanzenwelt erwarten die Besucher am 11. und 13. Oktober in den Gruson-Gewächshäusern.

Zur zweiten Poetiknacht „Wortfeuer & Zauberklänge“ laden am Freitag, den 11. Oktober der Schriftstellerverband Sachsen-Anhalt, der Förderverein der Gruson-Gewächshäuser und der Förderverein der Schriftsteller Magdeburg e.V. in die Gruson-Gewächshäuser ein. Im grünen Farnhaus lesen die Autorinnen und Autoren Ingrid Hahnfeld, Dirk Bierbaß, Cornelia Marks und Sascha Kokot. Musikalisch unterstützt wird die Poetiknacht mit Liedern der deutschen und bosnischen Folklore von Sängerin und Gitarristin Frauke Sonnenburg. Das Programm beginnt um 19.30 Uhr.

Am Sonntag, den 13. Oktober dreht sich bei der Sonntagsführung alles um „Bionik – Was sich Ingenieure von Pflanzen abgucken können“. Ab 15.00 Uhr führt Dr. Ludwig Martins durch die Gewächshäuser und stellt den Besuchern viele „Erfindungen“ der Natur (z. B. den Lotos-Effekt) sowie andere technische Anwendungen vor, die ihre Vorbilder im Pflanzenreich haben.