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Neue Pflanzenetiketten

Die baubedingte Schließzeit der Gewächshäuser wird auch dazu genutzt, neue Pflanzenschilder herzustellen. Es wurde in einer Lasergraviermaschine investiert. Damit können die Schilder in einem Arbeitsschritt auf beliebige Größe zugeschnitten und beschriftet werden. Die Schilder werden dann auf abgewinkelte Flachstäbe aus Aluminium geklebt. Im Ergebnis sind die neuen Etiketten optisch ansprechender, gerade bei kleinen Etiketten besser lesbar und nahezu unbegrenzt haltbar. Die Schilder bestehen aus einem zweischichtigen Kunststoff (Acryl-Laminat) mit einer schwarzen Trägerschicht und einer elfenbeinfarbenen Deckschicht. Die schwarze Schrift entsteht, indem die helle Schicht durch einen Laserstrahl entfernt wird. Neben dem wissenschaftlichen und dem deutschen Pflanzennamen werden auf dem Etikett auch das natürliche Verbreitungsgebiet, die Pflanzenfamilie und die Akzessionsnummer angegeben. Zusatzinformationen werden als Piktogramm dargestellt, z.B. bedrohte Arten, Giftpflanzen, Nutzpflanzen oder Arten aus dem historischen Bestand von Hermann Gruson. Die ersten Etiketten wurden heute gesteckt.
Die bisherigen Etiketten waren zwar preiswerter und einfacher zu produzieren, hatten aber viele Nachteile: Es waren nur wenige Größen verfügbar, die kleinen Stecketiketten waren sehr dünn und ließen sich deshalb schlecht in die Erde stecken, die raue Oberfläche ließ sich nur schwer von Schmutz und Algenbewuchs befreien, und nach wenigen Jahren wurden sie unleserlich und mussten erneuert werden.

Gewächshausbau verzögert sich

Wegen Lieferschwierigkeiten bei den Gläsern für das Farnhaus und Verzögerungen bei der Vorfertigung der Stahlkonstruktion für das Kakteenhaus verschiebt sich der Bauablauf um etwa einen Monat. Der ursprünglich für März 2021 geplante Eröffnungstermin kann dadurch nicht gehalten werden. Im November können nur wenige Arbeiten vor Ort ausgeführt werden. Die Glasscheiben sollen Ende November geliefert und dann eingebaut werden.
Die drei großen Farne, die im Farnhaus an Ort und Stelle verblieben sind, und drei große Kakteen, eine Agave und ein Elefantenfuß im Kakteenhaus haben eine provisorische Einhausung mit einem lichtdurchlässigen Dach bekommen. In den nächsten Tagen werden noch elektrische Heizgeräte installiert, damit die Pflanzen unbeschadet über den Winter kommen.
Am 4. November waren Mitarbeiter des Planungsbüros, der Gruson-Gewächshäuser und der ausführenden Firma Steinservice in einem Steinbruch in der Sächsischen Schweiz, um Material für die Landschaftsgestaltung in den Sukkulentenhäusern auszuwählen.

Farnhaus-Rohbau ist fast komplett

Nachdem das Stahlgerüst für das neue Farnhaus montiert und ausgerichtet worden ist, wurde heute die Rückwand betoniert. In den nächsten Tagen folgt dann der Betonsockel auf der Parkseite des Farnhauses. Erst danach kann mit der Verglasung begonnen werden.
Die Fundamente der Sukkulentenhäuser sind fertiggestellt. Zurzeit wird die Stahlkonstruktion für diese Häuser vorgefertigt, sodass dann im November die Montage vor Ort erfolgen kann.
Im gärtnerischen Bereich laufen die Vorbereitungen für die Neubepflanzung: es werden Pflanzpläne erstellt, Pflanzen angezogen und über den Pflanzentausch aus anderen botanischen Gärten besorgt.

 

Stahlbau für das neue Farnhaus

Heute wurde damit begonnen, die Stahlträger für das neue Farnhaus zu montieren. Im Bild ist der Höhenunterschied zwischen dem alten Anschluss in der Palmenhaus-Fassade und der etwa zwei Meter höheren neuen Farnhauskonstruktion zu erkennen. Als nächste Schritte folgen dann der Rohbau der Farnhaus-Rückwand und der Sockel sowie die Verglasung. Auf der anderen Seite des Palmenhauses werden noch die letzten Fundamente für das neue Kakteenhaus errichtet und die Heizungs- und Wasserleitungen verlegt, dann kann auch hier mit dem Stahlbau begonnen werden.

Farne unter freiem Himmel

Die beiden großen Farne und der Cycas (Palmfarn), deren Wedel vor dem Abbruch de Farnhauses komplett entfernt wurden, treiben frisch wieder aus. Um sie herum sind die Fundamente für das neue Farnhaus fertiggestellt. Zurzeit werden die Leitungen für Heizung, Wasser und Entwässerung in die Erde verlegt. Die Gewächshausbaufirma Marsmann kann nach jetzt erfolgter Freigabe vom Prüfstatiker mit der Vorfertigung der Stahlträger beginnen, die Montage vor Ort soll in der zweiten Augusthälfte beginnen. Auf der anderen Seite des Palmenhauses wurde mit dem Bau der Fundamente für das warme Sukkulentenhaus (ehemals Wintergarten) begonnen.

Neue Fundamente für das Farnhaus

Die Fundamente für die rückseitige Wand des neuen Farnhauses und für das künftige Überwinterungshaus für Kübelpflanzen wurden gestern gegossen. Im Bild sind außerdem die alten Beton-Pflanzgefäße für die großen Farne und die provisorische Einhausung für den alten Palmfarn (Cycas revoluta) zu sehen. Als nächstes werden die Fundamente für das Farnhaus an der Giebel- und der Parkseite hergestellt. Ab der nächsten Woche (6. Juli) beginnen die Arbeiten an den Fundamenten für die Kakteen- und Sukkulentenhäuser.
In den anderen Häusern laufen schon erste Vorbereitungen für die Wiedereröffnung: Im Kleinen Tropenhaus wurde der schmale Pflanztrog am Victoria-Becken mit einer Kunststoffbeschichtung abgedichtet, um es künftig als Sumpf- und Mangrovenbeet nutzen zu können, und im Aquarienbereich wird an der Erneuerung des Korallenriff-Aquariums und des Terrariums für die Pfeilgiftfrösche gewerkelt.

Abbruch der alten Schauhäuser nahezu fertig

Der Abbruch des Farnhauses wurde Ende Mai fertiggestellt. Seit gestern (8. Juni) ist die Firma Bauunternehmung Haldensleben mit den Vorbereitungen für den neuen Rohbau vor Ort beschäftigt. Das Kakteenhaus und der Wintergarten sind bis auf einige Fundamente und einen gemauerten Giebel ebenfalls verschwunden. Die Restarbeiten werden in den nächsten Tagen beendet, dann kann auch hier mit dem Neubau begonnen werden.
Im Bild zu sehen sind die Einhausungen der Agave und der wenigen Kakteen, die vor Ort bleiben. Der Deckel der Einhausungen konnte schon wieder abgenommen werden, sodass die Pflanzen wieder Licht bekommen. Der Elefantenfuß wurde zurückgeschnitten und dann mit schwerem Gerät aus dem Kakteenhaus auf die davorliegende Wiese gestellt, er soll dann wieder einen Platz im Kakteenhaus bekommen.
Bisher laufen die Arbeiten ohne nennenswerte Verzögerungen, sodass wir hoffen, den geplanten Wiedereröffnungstermin im März 2021 halten zu können.

Riesenseerose Victoria wurde gepflanzt

Trotz der baubedingten Schließung der Gewächshäuser wurden auch in diesem Jahr Jungpflanzen der Victoria cruziana aus Samen herangezogen und die kräftigste Pflanze in das Seerosenbecken im Kleinen Tropenhaus gepflanzt. Im Bild sind die kleinen Blätter in der Mitte der Wasserfläche noch kaum zu erkennen. Zur Blütezeit der Riesenseerose im Spätsommer sollen die Tropenhäuser an mehreren Abenden für Besucher geöffnet werden, sofern es die gesundheitspolitische Lage dann zulässt. Die Termine werden rechtzeitig über die Lokalpresse und auf dieser Internetseite bekanntgegeben.

Baubeginn für neue Schauhäuser

Seit Ende April ist die Firma Roth-Recycling aus Aschersleben mit dem Abbruch des Farnhauses beschäftigt. Inzwischen steht nur noch ein kleiner Rest. Drei Großpflanzen bleiben an Ort und Stelle. Sie wurden nach einem radikalen Rückschnitt der Wedel durch Holzplatten vor Beschädigungen geschützt. Ab Mitte Mai beginnen die Abbrucharbeiten am Kakteenhaus.


Unterdessen warten in den Anzuchtgewächshäusern dicht gedrängt und zurzeit reich blühend die Kakteen auf ihr neues Kakteenhaus. Die Wiedereröffnung ist für Frühjahr 2021 geplant.